Rosinenpicker Pt.1 – mit Guided By Voices, First Aid Kid und The Magnetic Fields

So sehr ich die Kunst auch liebe und eine ausgeprägte Schwäche für gutes Design und schöne Bilder habe, ist es doch die Musik, die mich entscheidend prägt. Wahrscheinlich geht es euch ähnlich, berührt Musik doch viel intensiver und macht das Leben erst perfekt wie der Soundtrack den Film. Deshalb war es mir immer wichtig, nie den Anschluss zu verlieren, immer wieder neue Songs zu entdecken und den Soundtrack an mein Leben anzupassen. Nur so kann ich auch die alten Hits immer wieder lieben und aufleben lassen. Ich habe mir geschworen, nie in die Situation zu kommen, in der ich keinen Platz mehr für neue Musik habe. In der es schwierig bis unmöglich wird, nach neuen Stimmungsmachern zu suchen. Zugegeben, ich lese im Gegensatz zu früher keine oder nur noch in Ausnahmefällen Musikzeitschriften, weshalb ich aktuelle Veröffentlichungen schon mal verpasse. Aber über lang oder kurz erreichen mich die Perlen doch noch in regelmäßigen Abständen.

So soll es bleiben. Dafür steht auch diese neue Rubrik, die ich “Rosinenpicker” taufe. Einmal im Monat stelle ich euch meine meist gehörten Songs der letzten Tage vor. Es sind die Rosinen aus dem Studentenfutter (auf den Rest verzichte ich gerne). Hier kommt der erste Part von Rosinenpicker. Und wenn ihr keine Rosinen mögt, denkt an Schokolade oder Cupcakes.

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schön & ehrlich. heißt die neue Perle

Fotos: Theresa Senk

“Wie hast du uns gefunden?”, fragt mich Indra von schön & ehrlich. Ich weiß es nicht mehr, muss ich gestehen, bis wir irgendwann gemeinsam darauf kommen, dass ich sie über Rike von bastisRike entdeckt haben muss. Rike gehört nämlich zu den Kleinunternehmen mit Produkten “made in Germany”, die Indra und Christina für ihren erst wenige Tage alten Shop ausgewählt haben.

Da ist sie also, die neue Hamburger Perle für den Bereich Living und Papeterie. Entstanden aus einem Herzenswunsch beim Zusammensitzen auf dem Balkon im Sommer 2010: “Ein Laden mit Liebe zum Detail und Designern, die man liebt! Wie cool wäre es, sowas selbst zu machen?”, schildern die Gründerinnen Christina und Indra ihre bis heute anhaltene Euphorie. Über drei Jahre haben sie als Grafikdesigner in der selben Agentur gearbeitet. Irgendwann trennten sich die beruflichen Wege, der private Kontakt blieb und mit ihr die Idee für schön & ehrlich.

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Ein Paar für immer: Dose & Schneidebrett

Fotos: Theresa Senk

Seit wenigen Tagen habe ich einen neuen Mitbewohner in der Küche: das Schneidebrett nennt sich “Vintage Leaf” und soll der gleichnamigen Dose von Rex International Gesellschaft leisten. Richtig, das Ganze war eine Verkupplungsaktion, und sie hat funktioniert! Der Dose und dem Schneidebrett war sofort klar, dass sie perfekt zueinander passen. Nicht, dass dieses kleine Ereignis Relevanz hätte, aber ich bin mir sicher, das ist was für immer – für die beiden und für mich!


Word-Art Update: Vergangene Gespräche

(c) Theresa Senk

Geht es euch auch so wie mir? Bei so viel Word-Art, die tatsächlich anspricht, zum Beispiel diese hier oder die, bekommt man große Lust, selbst ein bisschen damit rumzuspielen. So kam mir heute die Idee, in Zukunft hin und wieder Updates zu einem bestimmten Thema in Form von Word-Art zu veröffentlichen. Meine erste simple Kreation stellt ein kleines Resümee vergangener Gespräche dar. Jetzt würde ich meinen ersten Versuch am liebsten noch mal abändern (komplett!), aber diese Erfahrung nehme ich einfach mit fürs nächste Mal. Ach ja, und macht sehr sehr gerne mit, wenn euch jetzt auch die Lust packt!


frankie: do what you love, love what you do

(c) frankie press

Kennt ihr das australische frankie magazine? Ich habe allenfalls mal davon gehört und bin erst seit gestern im Besitz einer Ausgabe. Zwischen all den Hochglanzmagazinen stach es hervor, denn es glänzt nicht, und verspricht thematische Vielfalt: Design, Art, Photography, Fashion, Travel, Music, Craft, Home und Life. Klingt doch perfekt, wenn man sich nicht zwischen der Kunst-, Mode-, Musik- und Wohnpresse entscheiden mag, und der gängigen Frauenpresse nicht viel abgewinnen kann (imaginär hauen darf mich jetzt der, der die Frauenpresse mag).

Fest steht schon jetzt, das alle zwei Monate erscheinende frankie magazine werde ich wohl nie in den Mülleimer werfen können; zu gut fühlen sich die 136 dicken, matten, mit 1A Fotos und Illustrationen gespickten Seiten an. Aber ist frankie auch inhaltlich gut? Diese Auszüge sollten überzeugen:

“Stay a while, have a poke around, and admire the view. Because you can never know too much about the world, or the people we share it with.” (S. 008) /  “It’s the people making fools of themselves and throwing their limbs around that you really admire the most.” (S. 026) /  “I (…) outsource nothing I couldn’t do myself.” (S. 046) / “I didn’t care where I would put it or what I would do with it; I just needed it in my life.” (S. 054) / “Real communication needs effort. It requires more than three seconds out of my day and a ‘like’. I was the worst kind of facebook user.” (S. 063) / “I used to worry about having ideas and forgetting them (…) but I’ve learnt that if anything’s a really good idea it will stick with me and it won’t go away just because I can’t do it right that second.” (S. 101)

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