Grüße aus Rom: Marlene Hausegger und das Resultat ihrer kaputten Tastatur

“Zebra togehter with Romana Rust” von Marlene Hausegger, 2007

Mir gefällt die Kunst von Marlene Hausegger. Peinliche Hobby-Kunst sieht anders aus. Das dachte ich schon, bevor ich wusste, dass Marlene brav Beaux Arts studiert hat. Mir gefallen die Farben, der Witz und der Mut zur Dimension, denn Marlenes Kunst tobt sich aus im öffentlichen Raum und ist im Moment ihrer Existenz nicht zu übersehen. Ich habe nichts dagegen, dass die Abbildungen ihrer Arbeiten durchaus dekorativ und damit für mein Wohnzimmer geeignet sind. Manchmal nervt mich diese Art von Intellektualität, die vergisst, wie stark Humor sein kann, und die meint, Kunst sei langweilig oder gehöre in die IKEA-Abteilung, sobald sie irgendetwas Schönes an sich hat. Die Kunst hat sich nicht dazu verpflichtet, allein auf hässliche und provokante Weise dem Anspruch der überversierten Rezipienten gerecht werden, sie darf auch Spaß machen, und kann dabei trotzdem Impulse geben.

Entdeckt habe ich Marlene Hausegger über die neue art-Serie Starter. Endlich werden noch ganz junge Künstler vorgestellt! Weil ich Marlenes Arbeiten sofort etwas abgewinnen konnte, wollte ich mehr über sie wissen und stellte ein paar Fragen. Ihre Antworten flogen heute in Form von Bildern in mein Postfach – eine charmante Art zu antworten, wie ich finde. Ein bisschen Rätselraten darf ruhig sein, lassen wir die Bilder so stehen.

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11 aus 2011 – ein Jahr voller Veränderungen

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