Er hat es sich nicht oft genug angehört!

Foto: Theresa Senk

Mir ist gerade Folgendes unter die Nase gekommen: “(…) eine neue Ryan-Adams-Platte war einfach kein Ereignis mehr, sondern im Gegenteil manchmal schon fast lästig. Dabei hätten die allermeisten davon, mit Ausnahme der wirklich total unausgegorenen Platten “Demolition” und “Love Is Hell Vol. 1+2″, erhöhte Aufmerksamkeit verdient gehabt.” Geschrieben hat das der FAZ-Autor Edo Reents im Zusammenhang mit Ryan Adams aktuellen Album “Ashes & Fire”. Meine erste Reaktion: Fassungslosigkeit! Das ist immer der Punkt, an dem man die Information besser sacken lassen und sich später dazu äußern sollte. Durchtränkt von Emotionalität fällt das Widerwort sonst zu großspurig, sarkastisch oder einfach nur übertrieben aus. Man könnte sich stattdessen ja auch einfach sagen “Was soll’s? Wen interessiert’s? Das ist doch bloß eine Meinung”. Ich wollte trotzdem kommentieren, wurde aber vertröstet mit “Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden”. Das Kommentar-Zeitfenster ist bei der FAZ ziemlich schmal, so hat es auch nur ein Kommentar unter den Artikel geschafft.

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